Kunst & Design kann in Deutschland an 58 Hochschulen in 14 Bundesländern studiert werden. Insgesamt studieren in diesem Bereich rund 335.100 Studierende. Bildende Kunst, Grafikdesign, Mode und Produktdesign bilden das kreative Fundament für visuell geprägte Berufsfelder. UX/UI-Designer, Art Director und Kreativdirektoren sind in der digitalen Wirtschaft gefragter denn je — das Designstudium öffnet Türen in Agenturen, Technologiekonzerne und die Selbstständigkeit.

Handwerk, Ästhetik, Konzeptentwicklung und intensive Projektarbeit prägen das Studium. Atelierarbeit, Gestaltungsübungen und Theorie (Kunstgeschichte, Designtheorie, Farbenlehre) wechseln sich ab — je nach Fach (Grafikdesign, Produktdesign, Mode, Bildende Kunst) variieren die Inhalte stark. Portfolioaufbau ist von Tag 1 zentral: Ein überzeugendes Portfolio entscheidet nicht nur über die Zulassung, sondern auch über spätere Aufträge und Stellen. Viele Hochschulen laden Gastdozenten aus der Praxis ein — Studio-Format, Kritikgespräche und echte Briefings von Unternehmen sind Teil des Alltags. Im Master wechseln viele in hybride Felder wie UX/UI-Design, Design Thinking oder Kreativmanagement.
Variiert stark. UX/UI-Designer sind sehr gefragt mit Gehältern von 50.000–80.000 €. Grafikdesigner starten bei 28.000–40.000 €, mit Spezialisierung und Erfahrung deutlich mehr. Freiberufler können bei guter Auftragsstruktur sehr gut verdienen — Design ist eine der wenigen Disziplinen, die Kreativität und Marktrelevanz direkt verbindet.
| Einstieg | ab 28.000 € |
| Ab 5 Jahren | deutlich höher |
Diese Fähigkeiten bauen sich im Studium auf — und sind auf dem Arbeitsmarkt direkt verwertbar.
318+ Studiengänge an 58 Hochschulen — die häufigsten auf einen Blick
Kunst- und Designstudiengänge haben keinen klassischen NC, sondern ein Eignungsverfahren — die Selektivität variiert je nach Hochschule erheblich: Du reichst eine Mappe (Portfolio) ein, nimmst an einem Zeichentest oder kreativen Aufnahmetag teil und musst oft ein Gespräch bestehen. Die Qualität deiner Arbeiten zählt mehr als die Abiturnote. Kunsthochschulen wie die Kunstakademie Düsseldorf oder HfG Offenbach sind besonders selektiv — Annahmequoten von 5–10 % sind üblich. An Fachhochschulen mit Designstudiengängen (z.B. HS Augsburg, Hochschule Hannover) ist der Zugang etwas leichter. Eine überzeugende Mappe mit 15–25 Originalarbeiten ist die wichtigste Zulassungsvoraussetzung.
Städte mit den meisten Hochschulen für diesen Bereich
Studienstandorte für Kunst & Design sortiert nach Mietkosten — für ein kostenbewusstes Studium
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In 14 Bundesländern gibt es Hochschulen für Kunst & Design.
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