Warum Frankreich studieren?
Frankreich bietet ein zweigeteiltes Hochschulsystem: Die Grandes Écoles (Sciences Po, HEC, École Polytechnique) sind die Elite — schwer zugänglich, aber weltweit anerkannt. Daneben gibt es Universitäten mit Erasmus für ein Standard-Semester. Paris, Lyon und Montpellier sind top Destinationen.
Vorteile
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+Kulturell einzigartig
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+Grandes Écoles weltberühmt
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+Erasmus möglich
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+Günstiger als Deutschland in vielen Städten
Herausforderungen
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–Französisch fast immer erforderlich
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–Grands Écoles sehr schwer zugänglich
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–Bürokratie komplex
Top-Studienstädte in Frankreich
Paris
Lyon
Montpellier
Bordeaux
Toulouse
Top-Universitäten in Frankreich
Sciences Po Paris
Politik & Sozialwissenschaften
QS Top weltweit
HEC Paris
Business & Management
QS #1 Europa Business
Ecole Polytechnique
Ingenieurwesen & Naturwiss.
QS Top 50
Sorbonne Universite
Geisteswiss. & Naturwiss. (gegruendet 1257)
QS Top 100
💡
Insider-Tipp
Grandes Écoles haben eigene Bewerbungsverfahren — früh recherchieren. Franzöischkenntnisse mindestens B2.
Bewerbungs-Zeitplan: Frankreich
12 Monate vorher
Grandes-Ecoles-Zulassungsbedingungen pruefen
9 Monate vorher
DELF/DALF B2-Sprachnachweis + Campus France
6 Monate vorher
Bewerbung über Campus France oder Erasmus
3 Monate vorher
Unterkunft Paris sichern (CROUS-Wohnheime)
Finanzierung: Was gibt es für Frankreich?
Beantragung über das International Office deiner Heimathochschule. Gut planbar, da Partnerschaft bereits besteht.
🎓 DAAD-Stipendien
Bis 1.200 €/Monat + Reisekostenpauschale
DAAD.de ↗
Verschiedene Programme für Auslandsstudium und Forschungsaufenthalte in Frankreich.
🏛️ BAföG im Ausland
Voll weiterlaufend · + Auslandszuschlag
BAföG-Guide →
BAföG läuft bei EU-Ländern und Erasmus-Aufenthalten in der Regel weiter — ggf. mit Auslandszuschlag.
Häufige Fragen: Studieren in Frankreich
Wie viel kostet ein Auslandssemester in Frankreich? +
Die monatlichen Kosten in Frankreich liegen laut aktuellen Erfahrungsberichten bei ca. 900–1.500 €/Monat. Darin sind Unterkunft, Lebenshaltung und Reisen enthalten, aber keine Studiengebühren. Mit Erasmus+ gibt es einen Zuschuss von 150–600 €/Monat dazu.
Weitere Stipendien →
Kann ich für Frankreich Erasmus beantragen? +
Ja — Frankreich ist ein Erasmus+-Partnerland. Du beantragst das Erasmus-Stipendium über das International Office deiner Heimathochschule. Frist ist meist im Oktober oder November für das folgende Studienjahr.
Welches Visum brauche ich für Frankreich? +
Kein Visum (EU): Als EU-Bürger einfach einreisen. Für Langzeitaufenthalte: Aufenthaltskarte beantragen.
Welche Sprachen brauche ich in Frankreich? +
Die Unterrichtssprachen an Hochschulen in Frankreich sind: Französisch. Sprachkenntnisse der Landessprache sind für den Alltag und viele Kurse wichtig — mindestens B1/B2 empfohlen.
Wie bewerbe ich mich für ein Auslandsstudium in Frankreich? +
Für ein Erasmus-Semester: Bewirb dich beim International Office deiner Heimathochschule — die koordiniert die Partnerschaft. Für ein Vollstudium: Direkt bei der Wunschchochschule bewerben. Fristen sind je nach Land und Hochschule unterschiedlich — oft 9–12 Monate im Voraus. DAAD-Stipendien haben eigene Bewerbungsfristen.
Bekomme ich BAföG wenn ich in Frankreich studiere? +
Ja — für Auslandssemester über Erasmus+ kannst du weiterhin deutsches
BAföG (Auslands-BAföG) erhalten. Der Satz erhöht sich sogar, da Reisekostenpauschale und höhere Wohnkostenpauschalen gelten. Antrag beim zuständigen Studentenwerk stellen — möglichst 6 Monate vor Abreise. Erasmus-Zuschuss und Auslands-BAföG können gleichzeitig bezogen werden. Mehr im
BAföG-Guide.
Werden Abschlüsse aus Frankreich in Deutschland anerkannt? +
Frankreich ist Teil des Bologna-Raums — Bachelor und Master aus Frankreich werden in Deutschland in der Regel automatisch anerkannt, da die Abschlüsse auf denselben ECTS-Standards basieren. Für akademische Weiterqualifikation (z.B. Master in Deutschland nach Bachelor in Frankreich) reicht der Nachweis des ausländischen Abschlusses aus. Für Berufsanerkennung in reglementierten Berufen (Medizin, Jura, Lehramt) ist eine separate Prüfung durch die zuständige Behörde nötig — Infos auf anabin.kmk.org.