Ein Semester im Ausland — mit den richtigen Programmen finanzierbar, mit dem Learning Agreement anerkennbar. Alles, was du für Planung und Bewerbung brauchst.
Beantworte 3 Fragen — wir sagen dir, wann und wie du es angehen solltest.
Das größte Bildungsförderprogramm der Welt — seit 1987 über 12 Millionen Teilnehmer
* Beträge können je nach Hochschule leicht variieren. Aktuell für 2025/26.
Kombiniere mehrere Quellen für ein sorgenfreies Auslandssemester
* Beispielrechnung. Eigene Kosten stark abhängig von Wohnort, Lebensstil und BAföG-Status.
Plane mindestens 12 Monate im Voraus — Fristen sind oft früher als gedacht
Die häufigsten Ziele deutscher Studierender — mit Kosten und Erasmus-Status
Mehr Länder und vollständige Guides: Alle Auslandsstudium-Länder →
Was du vorher wissen solltest — aus der Erfahrung vieler Erasmus-Studierender
Erasmus, Anerkennung, Finanzierung — die wichtigsten Antworten
Am besten im 3. bis 5. Semester (Bachelor) oder im 2. bis 3. Semester (Master). Zu früh (1.–2. Semester) fehlt die Grundlage fürs Studium an der Gastuni. Zu spät (ab 6. Semester) kollidiert es mit der Abschlussarbeit. Viele Hochschulen empfehlen das 5. Semester im Bachelor als ideal — du hast genug Grundlagenwissen und noch genug Zeit für die Heimkehr und Abschlussphase.
Erasmus+ ist das EU-Förderprogramm für Studienaufenthalte in Europa. Voraussetzung: du studierst an einer Hochschule mit Erasmus-Charta und gehst an eine Partnerhochschule. Das Stipendium beträgt 200–500 €/Monat je nach Zielland (günstiges Osteuropa = weniger, teures Skandinavien = mehr). Dazu kommt Reisekostenzuschuss. Bewirb dich über das Auslandsamt deiner Heimathochschule — Fristen oft Oktober–Dezember für das nächste Studienjahr.
Ja — und sogar mehr. Wer BAföG bezieht und ins Ausland geht, bekommt einen Auslands-BAföG-Zuschlag von 564 € (EU) bis 844 € (außerhalb EU) pro Monat zusätzlich. Der Antrag läuft über das BAföG-Amt mit dem Formular A+A. Wichtig: Antrag mindestens 6 Monate vor Abreise stellen. Erasmus-Stipendium und BAföG können gleichzeitig bezogen werden.
Das Learning Agreement (LA) ist ein Vertrag zwischen dir, deiner Heimathochschule und der Gastuni, der festlegt, welche Kurse du im Ausland belegen wirst und wie sie anerkannt werden. Es ist der wichtigste Schutz vor Anerkennungsproblemen. Unterzeichne es vor Abreise. Änderungen sind in den ersten 5 Wochen möglich (Changes to LA). Ohne LA riskierst du, Leistungen nicht anerkannt zu bekommen.
Bei Erasmus+ gilt das ECTS-System — Kurse aus dem Learning Agreement müssen anerkannt werden. Die Note wird per Umrechnungstabelle übertragen (z.B. A=sehr gut=1,0–1,3). Probleme entstehen oft bei: Kursen ohne Learning Agreement, sehr verschiedenen Notenystemen (USA, Asien) oder fehlender Vorabsprache mit dem Prüfungsamt. Kläre alles vor Abreise schriftlich mit deinem Prüfungsamt.
Ja. Erasmus+ gilt für alle, die an einer EU-Hochschule eingeschrieben sind — unabhängig von der Staatsbürgerschaft. Einzige Voraussetzung: Du studierst an einer Hochschule mit Erasmus-Charta (fast alle deutschen Unis haben diese) und hast mindestens 1 Semester abgeschlossen.
Typisch sind 3 bis 12 Monate. Bei Erasmus+ sind 2 Semester (Akademisches Jahr) möglich. Viele gehen für genau 1 Semester (ca. 5–6 Monate). Manche Hochschulen bieten auch Summer Schools an (4–8 Wochen) für einen kürzeren Auslandseinstieg — allerdings ohne Erasmus-Stipendium.
Stark abhängig vom Zielland. Faustregel: Westeuropa/Skandinavien = 1.000–1.800 €/Monat (Miete + Lebenshaltung), Südeuropa/Osteuropa = 600–1.000 €/Monat. Mit Erasmus-Stipendium (300–500 €/Monat), Auslands-BAföG und eigenem Erspartem ist ein EU-Semester oft günstiger, als du denkst. Außereuropäische Ziele (USA, Kanada, Australien) kosten deutlich mehr (1.500–3.000 €/Monat).
Ja, fast immer. Erasmus-Partnerunis fordern meist Englisch B2 (z.B. IELTS 5.5–6.0 oder universitätseigener Test). Bei Studium in Landessprache: entsprechendes Sprachniveau in der jeweiligen Sprache. Für Goethe-Zertifikate oder TestDaF als Nachweis: nicht nötig für EU-Bürger in Deutschland — aber für das Ausland. Prüfe früh die genauen Anforderungen deiner Zielhochschule.
Auslandssemester geplant — was kommt als Nächstes?